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Der Übergang von der Familie in die Krippe ist für alle Beteiligten von großer Bedeutung. Für viele Kinder ist es die erste Trennungserfahrung oder die erste Erfahrung mit institutioneller Betreuung.

 

Wir geben der Zeit der Eingewöhnung viel Aufmerksamkeit und berücksichtigen hierbei immer die individuellen Möglichkeiten des Kindes. Denn sich trennen zu können, ist ein Reifungsprozess.

 

Eine Eingewöhnungsphase kann zwischen drei und acht Wochen andauern.

 

In dieser Zeit werden die Kinder von einer ihnen vertrauten Bindungsperson begleitet.

 

Die ersten drei Tage kommt das Kind mit seiner Begleitperson immer zur gleichen Uhrzeit in die Gruppe. Beide verlassen nach einer Stunde wieder die Einrichtung. In dieser Zeit lernt das Kind seine Bezugserzieherinnen kennen, die feinfühlig ersten Kontakt zum Kind aufnimmt.

 

Das Elternteil gibt dem Kind hierbei auch weiterhin die volle Aufmerksamkeit und dient dem Kind als sicherer Hafen.

 

Am 4. Tag findet für eine kurze Zeit der erste Trennungsversuch statt (die Vertrauensperson geht in einen benachbarten Raum). Dieser kann max. 30 Minuten dauern, wenn das Kind sich selber beschäftigt oder sich von der Erzieherin nachhaltig beruhigen lässt.
Verlangt das Kind jedoch stark nach der Rückkehr seiner Begleitperson, wird diese umgehend zurückgeholt. Wenn das Kind sich dann beruhigt hat, verlassen beide die Einrichtung und die Eingewöhnungsphase beginnt in den nächsten Tagen von vorne.

 

Nach dem geglückten Trennungsversuch übernimmt die Bezugserzieherin immer mehr die Versorgung des Kindes und der zeitliche Rahmen der Trennung wird nach und nach ausgedehnt.

 

Nach Absprache mit der Erzieherin können die Eltern die Einrichtung verlassen, müssen aber weiterhin telefonisch erreichbar sein, um bei Bedarf die Erzieherin persönlich unterstützen zu können.

 

Die Eingewöhnung wird erleichtert durch das Mitbringen von Übergangsobjekten (z.B. Kuscheltier, Schnuller, Bilderbuch, Fotoalbum oder ein Auto).

 

Eine Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn das Kind die Bezugserzieherin als Bindungsperson akzeptiert.

 

Wir haben bewusst das „Berliner Eingewöhnungsmodell“ gewählt, weil es hier vorrangig um den Bindungsaufbau geht.

 

Durch die Schnuppertage, die wir ca. 12 Wochen vor dem eigentlichen Eingewöhnungstermin mehrmals wöchentlich anbieten, findet ein erstes Annähern der Erzieherinnen sowohl zu dem Kind als auch zu dessen Eltern statt.

 

Eine Einladung zum ersten Elternabend erfolgt Mitte Juni. Dort werden dann auch die Termine für die Aufnahmegespräche vereinbart

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